DIE GESCHICHTE DAZU
Donnerstag.
Einen Tag vor dem Fest.
Kurz vor dem Jubiläumswochenende zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Allermöhe-Billwerder klingelte bei uns das Telefon.
Die vorgesehenen Flaggen waren nicht da. Was vorher genau passiert war, spielte in diesem Moment keine Rolle mehr.
Entscheidend war nur: Am nächsten Tag sollte das Fest beginnen.
Die beiden ursprünglichen Feuerwehren blicken auf ihre Gründung im Jahr 1926 zurück. 2026 stand damit das 100-jährige Jubiläum an.
Also fing ich an zu telefonieren. Werbetechniker, Druckereien, Kollegen und größere Betriebe. Dazu kamen E-Mails und Nachrichten.
3+
Stunden gesucht.
Telefoniert. Geschrieben. Gefragt.
Kollegen, Werbetechniker und Druckereien kontaktiert.
In der verfügbaren Zeit fand sich niemand, der die Flaggen noch rechtzeitig produzieren konnte.
Und genau hier hätte man einfach sagen können: Geht nicht.
BILD 02
BANNERLÖSUNG
Hier kommt später das Bild mit dem Banner zwischen den beiden Fahnenmasten hinein.
DANN KAM DIE ENTSCHEIDENDE IDEE
Warum brauchen wir unbedingt Flaggen?
Der normale Weg funktionierte nicht mehr. Die ursprünglichen Flaggen waren kurzfristig nicht mehr zu bekommen.
Und dann hatte meine Frau die entscheidende Idee.
Statt weiter nach zwei Flaggen zu suchen, produzieren wir eine große Plane und nutzen einfach die beiden vorhandenen Fahnenmasten.
Die Feuerwehr befestigte das Banner zwischen den beiden Masten und entwickelte vor Ort eine richtig gute Befestigung.
Die Lösung funktionierte. Der Kunde war glücklich. Das Fest konnte beginnen.
DAS ERGEBNIS
Keine Flaggen.
Trotzdem eine Lösung.
Am Donnerstag sah es zunächst so aus, als wäre die Sache erledigt.
Die gewünschten Flaggen waren kurzfristig nicht mehr zu bekommen.
Aber eigentlich brauchte der Kunde nicht zwingend zwei bestimmte Druckprodukte.
Er brauchte eine gut sichtbare Lösung für sein Fest.
Also haben wir aufgehört, nur über Flaggen nachzudenken, und angefangen, über das eigentliche Problem nachzudenken.
Zwei vorhandene Masten. Eine bedruckte Plane. Problem gelöst.
UNSER GEDANKE DAHINTER
Erst überlegen.
Dann absagen.
Natürlich können auch wir nicht alles möglich machen.
Wenn Material fehlt, die Produktionszeit nicht reicht oder etwas technisch nicht funktioniert, sagen wir das ehrlich.
Aber ein „Geht nicht“ ist bei uns nicht automatisch die erste Antwort.
Zuerst schauen wir: Was ist tatsächlich vorhanden? Was können unsere Maschinen? Was braucht der Kunde am Ende wirklich?
Manchmal entsteht genau daraus eine Lösung, die vorher überhaupt nicht vorgesehen war.
Nicht das ursprünglich geplante Produkt ist entscheidend – sondern dass das Problem am Ende gelöst ist.